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   dbb schleswig-holstein fordert Anhebung der Wegstreckenentschädigung

Erneut scheinen die Kraftstoffkosten zu explodieren. dbb-Landesbundvorsitzende Anke Schwitzer forderte daher gegenüber der Landesregierung eine Anhebung der Wegstreckenentschädigung.

Während die Beträge der Wegstreckenentschädigung nunmehr seit Jahren unverändert sind, steigen die Preise für PKW-Fahrten ununterbrochen.
Hierbei sind aus Sicht des dbb schleswig-holstein nicht nur die hohen Benzinpreise zu berücksichtigen, sondern auch und gerade die mit der allgemeinen Preisentwicklung Schritt haltenden allgemeinen Kosten des PKW-Unterhalts.

Hintergrund:
Bei der Benutzung eines privaten Kraftfahrzeugs zu Dienstreisen wird in Schleswig-Holstein ein pauschaler Kilometersatz von 30 Cent je Fahrtkilometer steuerlich berücksichtigt.
Mehrere Bundesländer haben den Kostenersatz für ihre Mitarbeiter als Reaktion auf die bereits auf 35 Cent je Fahrtkilometer heraufgesetzt.


Für Anke Schwitzer wäre eine flächendeckende Nutzungsmöglichkeit von Dienstfahrzeugen wünschenswert. In vielen Fällen aber ist die Nutzung der privateigenen PKW aus organisatorischen und faktischen Gründen unausweichlich.

Weiter zu beachten ist aus Sicht der dbb-Chefin: "Ein Teil der im Außendienst tätigen Kolleginnen und Kollegen kommt sogar nicht umhin, sich aus dienstlichen Gründen einen Zweitwagen anzuschaffen.
Unberücksichtigt bleibt in Schleswig-Holstein generell, dass Dienstfahrten mit privateigenen PKW erheblich zum Wertverlust dieser Fahrzeuge und damit des Privateigentums der jeweiligen Kolleginnen und Kollegen beitragen.
Eine Anpassung der Wegstreckenentschädigung ist daher seit Jahren überfällig und infolge der neuerlich angestiegenen Kosten unumgänglich. Sie sollte in Schleswig-Holstein auf mindestens 35 Cent je gefahrenen Kilometer angehoben werden.
Es kann nicht sein, dass das Land Schleswig-Holstein bei der Erfüllung seiner Aufgaben auf die große Bereitschaft und das Engagement seiner Beschäftigten setzt und sich dabei von Sachkosten entlastet. Eine angemessene, sachgerechte Erhöhung der Wegstreckenent-schädigung ist deshalb das Gebot der Stunde", sagte Anke Schwitzer abschließend.


pa - 1.3.2012







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