08.09.2010
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   Berichterstattung der BILD ist verantwortungslos

Immer wieder aufs Neue versucht die BILD-Zeitung mit unseriöser Berichterstattung gegen den öffentlichen Dienst zu hetzen: In einer dreitägigen Kampagne wurden in der letzten Woche erneut mit Unwahrheiten die Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger angegriffen.

Hierzu erklärte dbb-Landesbundvorsitzende Anke Schwitzer:

„Die Zeiten haben sich verändert. Öffentliche und private Haushaltskassen sind leer und wachsender Unmut ist allgegenwärtig. Die BILD-Zeitung, die sich traditionell mehr an Auflage als an Seriosität orientiert, setzt immer auf dieselbe Taktik: Auslösen von Emotionen, die den Leser zum Kauf bewegen.

Bei dieser Form journalistischer Betätigung kommt dem Mittel der Neiddebatte in der heutigen Zeit eine dankbare Aufgabe zu. Sie wirkt sich für die BILD unmittelbar auflagesteigernd aus und erweckt in der geschundenen Volkes-Seele das Gefühl, endlich verstanden zu werden.
Die unsinnigen Behauptungen der Bildzeitung führen im Ergebnis aber leider zu mehr Unverständnis, Abgunst und Neid gegenüber den beamteten Bürgerinnen und Bürgern.“

Wenn in der BILD-Berichterstattung alle Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger mit pensionierten Staatssekretären auf eine Stufe gestellt werden, ist das für Anke Schwitzer hochgradig gefährlicher Schwachsinn:
„Journalismus ist mit großer Verantwortung verbunden. Die Berichterstattung der BILD-Zeitung ist in höchstem Maße verantwortungslos. Der Vergleich der Versorgung von Staatssekretären mit dem durchschnittlichen Rentenanspruch entspricht demjenigen von Äpfeln mit Birnen.
In jedem Fall aber soll das Volk von der BILD-Zeitung, die ihre Medienmacht abermals missbraucht, für dumm verkauft werden. Und das ist nicht hinnehmbar“, so Schwitzer abschließend am 26. April 2010 in Kiel.


26.04.2010 - pa




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