31.07.2010
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   Warnstreiks: dbb bezieht Lebensmittelüberwachung und Rettungsdienst mit ein

Der dbb schleswig-holstein hat sich in der ersten Phase der Warnstreiks dazu entschieden, regionale Schwerpunkte zu bilden – in Kiel und Flensburg werden zentrale Kundgebungen durchgeführt. Zudem sollen bestimmte Berufsgruppen im Vordergrund stehen: Aus den Kreisen und kreisfreien Städten werden Lebensmittelkontrolleure in Kiel erwartet. Gleiches gilt für Rettungsassistenten aus mehreren Kreisen.

Hierzu erklärte Kai Tellkamp vom dbb Landesvorstand: „Wir wollen im Arbeitskampf Vernunft walten lassen. Leider mussten wir feststellen, dass die Arbeitgeberseite kein vernünftiges Handeln an den Tag legt, da kein Angebot vorgelegt wird. Sie haben es zu verantworten, dass wir zum Warnstreik aufrufen und dass die Strapazierfähigkeit der Bürger auf die Probe gestellt wird. Wir haben kein Interesse daran, Dritten mit unseren Aktionen auf die Nerven zu gehen. Aber unsere Zeichen sollen deutlich sein. So wird die Lebensmittelüberwachung Lücken aufweisen. Freie Fahrt für Gammelfleisch heißt das im Klartext. Im Rettungsdienst ist die Notfallrettung jedoch gewährleistet.“

Im Rahmen einer Aktion vor dem Kommunalen Arbeitgeberverband in Kiel (Reventlouallee 6) soll um 10.30 Uhr eine Tora-Rolle mit einer Resolution übergeben werden. Ab 11.20 Uhr findet auf dem Asmus-Bremer-Platz eine Abschlusskundgebung statt.

„Wenn die Arbeitgeber in der dritten Verhandlungsrunde am 10./11. Februar nicht aus ihrem Winterschlaf erwachen, provozieren sie eine Eskalation“, so Tellkamp abschließend.



pa - 05.02.2010




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