08.09.2010
  Startseite Kontakt Impressum  

  der dbb
 grundsatzprogramm
  ansprechpartner
  gewerkschaften
  dbb-jugend
  bildung
  ihr recht
  archiv
  links
  intern
   
 
...........................
...........................
  Muhliusstr. 65
24103 Kiel
fon   0431.675081
fax   0431.675084
   

   DIW entfacht unseriöse Neiddebatte zu den Beamtenpensionen

Aus der aktuellen DIW Studie über die Vermögensverteilung in Deutschland den Schluss zu ziehen, dass die Beamten überversorgt und die wohlhabendste Berufsgruppe überhaupt seien, ist aus Sicht des dbb Schleswig-Holstein faktisch falsch und unseriös.

„Unzulässige Vergleiche und unseriöse Darstellungen bedienen die Neider an den Stammtischen und haben nichts mit der Wirklichkeit zu tun,“ so Landesbundschefin Anke Schwitzer zur Berichterstattung über die Studie in den Medien.

Mehrere wesentliche Unterschiede bleiben bei einem verkürzten Vergleich der Durchschnittswerte von Renten- und Pensionsansprüchen unberücksichtigt:

Schleswig-holsteinische Pensionäre haben in den vergangenen Jahren erhebliche Kürzungen ihrer Pensionen hinnehmen müssen, die sich im Schnitt auf rund 10 % belaufen.
Hinzu kommt, dass die Pensionen bis zum Jahr 2040 deutlich höher besteuert werden als die Renten und zudem die private Krankenversicherung aus der Pension bezahlt werden muss.
Der Vergleich mit dem „Durchschnittsrentner“ hinkt aus Sicht von Anke Schwitzer schon allein deshalb, weil in dieser Gruppe auch Menschen mit geringen Beschäftigungszeiten und geringen Entgelten enthalten sind.

Der „Durchschnittsbeamte“ hat einen hohen Qualifikationsgrad und eine durchgehende Erwerbsbiografie. Logisch und nachvollziehbar steht genau diese Berufsgruppe vergleichsweise und entsprechend gut da.

„Ich erwarte, dass derartige Studien nicht immer wieder zu einem Vergleich von Äpfeln mit Birnen herangezogen werden, sondern die Gruppen miteinander verglichen werden, die nach Aus- und Vorbildung und Beschäftigungsdauer vergleichbar sind. Außerdem darf nicht außer Acht gelassen werden, welchen Wert ein guter öffentlicher Dienst für unser Gemeinwohl hat. Dies muss auch im Alter honoriert werden.“so Schwitzer abschließend.


19.01.2010

dbbsh - schw/pa




  politik
  geld
  nachrichten
Suche    






Impressum | Disclaimer/Haftung
Copyright © 2002-2010 by datakontor
- All Rights Reserved -