23.05.2013
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   Lokführerstreik am Dienstag 10.07.07

Bei Spitzengespräch zwischen dem DB-Vorstandsvorsitzenden Hartmut Mehdorn und dem GDL-Bundesvorsitzenden Manfred Schell am 5. Juli 2007 in Frankfurt lagen die Positionen nach wie vor weit auseinander. Dennoch konnte folgendes Ergebnis erzielt werden: Der Arbeitgeber hat sich verpflichtet, der GDL am Freitag, dem 13. Juli 2007 ein Angebot vorzulegen und mit ihr zu verhandeln.



Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, ruft die GDL am Dienstag, dem 10. Juli 2007 von 8 bis 11 Uhr zum bundesweiten Streik auf. Dieser Streik dient ausschließlich dem Ziel, dem Bahnvorstand erneut zu beweisen, dass das Fahrpersonal eindeutig hinter den Zielen der GDL steht. "Deshalb werden wir weitgehend darauf verzichten, den Berufsverkehr zu beeinträchtigen", so Schell und weiter: "Letztendlich trägt der Bahnvorstand die Verantwortung für den Streik."

Die GDL fordert einen eigenen Tarifvertrag für das Fahrpersonal, der den berechtigten Interessen der Lokführer und Zugbegleiter besonders Rechnung trägt. Darin fordert sie ein Anfangsentgelt von 2 500 Euro für Lokführer und 2 180 Euro für Zugbegleiter sowie die Verkürzung der Arbeitszeit von 41 auf 40 Wochenstunden.




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